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Holzeinschlag in der Waldweide Tüdal

05.​12.​2025

Die Waldweide Tüdal verändert ihr Gesicht

Große Erntemaschinen sind im November in der Waldweide Tüdal zum Einsatz gekommen, um im größeren Stil Douglasien, Fichten und Lärchen zu fällen, zu entasten und schließlich für den Abstransport zu sortieren. Das stärkere Nadelholz soll als Schnittholz weiterverwendet werden. Aber auch Birken, Roteichen und jüngere Buchen sind entfernt worden, um die Bestände weiter aufzulichten und die Offenlandschaft zu fördern. Diese Hölzer haben als Hackschnitzel die Fläche verlassen. 

Schon seit 2010 werden die ehemaligen Acker- und Waldflächen zwischen Treene und Stapelholmer Weg im Norden der Gemeinde Eggebek extensiv durch Robustrinder beweidet. In den vergangenen Jahren wurden bereits Bäume durch Selbstwerber und mit Erntemaschine entfernt, denn schließlich sind diese Flächen vorrangig für die Entwicklung von Heide vorgesehen und die Waldumwandlung wurde schon vor Jahren an anderer Stelle von der Eigentümerin, der Kurt und Erika Schrobach-Stiftung, ausgeglichen. 

Jetzt soll die Förderung der Heidepflanzen intensiver vorangebracht werden. Bereits im Februar sind im Nordosten schmale Streifen, sogenannte Plaggflächen, mit dem Bagger abgezogen worden. Dabei wird die oberste Krautschicht entfernt, um den Heidepflanzen auf dem Rohboden bessere Ausbreitungsbedingungen zu ermöglichen. Die Rinder müssen nun dafür sorgen, dass sowohl die Plaggflächen als auch die frisch gerodeten Bereiche offen bleiben und nicht wieder von Gehölzen, Brombeere und schnellwachsenden Gräsern überwuchert werden.

 

Bild zur Meldung: Holzeinschlag in der Waldweide Tüdal

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