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Wanderschafherde

  

Eine Vielzahl von kleineren und größeren Flächen in der Oberen Treenelandschaft wie Heiden, Trockenrasen, Mooren und renaturierten Kiesgruben werden ganzjährig von einer Wanderschafherde gepflegt. Sie sorgen dafür, dass die Heideflächen nicht von jungen Birken überwuchert werden oder der Hang in der Kiesgrube Frörupsand offen bleibt.

Die Herde setzt sich aus ca. 500 weißen gehörnten Heidschnucken (eine alte und bedrohte Haustierrasse), Ziegen und einem Esel zusammen.

Die Wanderschafherde in der Oberen Treenelandschaft1.jpg

 

Ziele der Schafbeweidung sind u.a. die Offenhaltung der wärme- und lichtbedürftigen Biotope, der Nährstoffentzug aus den Flächen und die Verbreitung von Pflanzensamen. Anders als bei der Koppelhaltung kann sehr gezielt auf bestimmte Besonderheiten und Anforderungen der Weideflächen Rücksicht genommen werden.
Ein Großteil der Nächte und die Ablammzeit verbringt die Herde im Schafstall. So sind die Tiere vor der Witterung geschützt und die Nährstoffe im Kot gelangen nicht in den Boden und das Grundwasser. Eigens dafür hat die Schrobach-Stiftung den 1.000 qm großen Schafstall am Südwestrand der Fröruper Berge bauen lassen.

 

Die Wanderschafherde in der Oberen Treenelandschaft2.jpg

 

 

Eigentümerin und Schäferin der Herde ist Frau Angela Dornis. Sie wird von Ihrem Mitarbeiter Tim tatkräftig unterstützt.
Eine unerlässliche Hilfe sind zudem die altdeutschen Hütehunde (eine alte und bedrohte Hunderasse), die das Wandern mit der Herde erst möglich machen.

Kurz vor Weihnachten werden die Tore des Schafstalls für Besucher geöffnet und das Weihnachtsfest im geschmückten Schafstall gefeiert. 

 

 

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