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Die Obere Treenelandschaft, ein Pilzparadies ?

Der Herbst steht seit einigen Wochen fest verankert in unseren Wäldern. Die Blätter nehmen alle mögliche schöne Farben. Rot, Gelb, Braun... Für ganz andere Lebewesen ist der Herbst auch die Zeit, in der sie aufblühen. Die Pilze !

Trotz unseres sehr trockenen Herbstes, kann man während einem Spaziergang im Wald der Oberen Treenelandschaft unterschiedliche Pilze finden. Die Fragen nach Welche und warum, werden jetzt erläutert werden.

 

 

 

Die erste Sache die man wissen sollte ist, dass im Naturschutzgebiet kein Bedarf nach Pilze Pflücken ist. Der Bestand soll Natürlich erhalten werden, was auch die Benennung "Schutzgebiet" zeigt. Staunen, photographieren, bewundern … alles ist erlaubt, aber Finger weg !

Die Funga, also Pilzflora in den Fröruper Bergen ist besonders artenreich. Dabei wird vermutet, dass die geologischen Substrate der Erde dafür eine große Rolle spielen. Die sehr locker gelagerte weichselzeitliche Geschiebesande, die gleichzeitig für einen hohen Anteil an Minerale   und reich an Kies und Sände zuständig ist fördert die pilzartige Vielfalt unseres Waldes. Dazu kommt, dass es eine relative Vielfalt an Baumarten im Gebiet gibt und Restbestände von alten Kiefern oder Fichten dazu beiträgt, dass besondere Bodenverhältnisse sich entwickeln.

 

Die Fröruper Bergen sind durch diese verschiedenen Aspekte seit langem als "Pilzparadies" bekannt. Unter anderem,

 

Der Dunkle Hallimasch
Der Fleischroter Gallertbecher

Hallimasch