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Vorstellung des Projekts

Der Naturschutzverein Obere Treenelandschaft ist seit Sommer 2000 Träger des gleichnamigen Naturschutzgroßprojektes. Dem Vorhaben wird eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zugeordnet.

Die Ausweisung eines Gebietes in Deutschland als Naturschutzgroßprojekt dient der Sicherung schutzwürdiger Teile von Natur und Landschaft. Großflächigkeit, Naturnähe, Beispielhaftigkeit und Gefährdung sind Auswahlkriterien.

Das auf zehn Jahre angelegte Projekt wird zu 75 % vom Bund, zu 15 % vom Land und zu 10 % von der Schrobach-Stiftung finanziert. Insgesamt stehen 10 Mio. Euro zur Verfügung. Die Mittel stehen für Flächensicherung (Ankauf, langfristige Pacht, Nutzungsvertrag) Biotopmaßnahmen sowie biologische und hydrologische Untersuchungen zur Verfügung. Zudem konnten zwei Projektmanagerinnen (Dr. Wiebke Sach, Biologin, und Britta Gottburg, Agrar. Ing.) für die Umsetzung des Projektes eingestellt werden. Das sogenannte Kerngebiet der Oberen Treenelandschaft umfasst knapp 2000 ha und reicht vom Treenetal in Tüdal über die Fröruper Berge bis hin zum Treßsee und dessen Zuflüsse Kielstau und Bondenau im Nordosten. Im Südosten erstreckt sich das Gebiet bis zum Süderschmedebyer und Großsolter Moor, im Nordwesten bis zur Billau-Niederung.

Die Ziele des Projekt sind die Erhaltung und die Förderung selten gewordener Arten- und Lebensgemeinschaften durch die Einrichtung großer halboffener Weideeinheiten, die Schaffung naturnaher Wälder und die Wiederherstellung eines naturnahen Bodenwasserhaushaltes. Außerdem wird eine Wanderschafherde ganzjährig zur Pflege von Heide, Moor und anderen Flächen im Kerngebiet eingesetzt.

 

 

Maßnahmenplan des Pflege- und Entwicklungsplanes OTL zum Herunterladen:

 

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