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Die Eibe

Die Eibe ist ein Nadelgehölz, dessen zehn verschiedene Arten vorwiegend auf der Nordhalbkugel vorkommen. In Europa ist dabei nur die Europäische Eibe heimisch.

Diese immergrüne Pflanze kommt als Strauch oder als Baum vor und hat, wenn sie noch jung ist eine grüne bis gelbliche Rinde. Diese wird, wenn die Pflanze älter wird, rötlich-braun. Die Nadeln sind biegsam und stechen nicht.

Die Ausbreitung der Pollen erfolgt bei der Eibe durch den Wind und die Samen werden von Vögeln verbreitet, indem sie sie fressen und nach der Verdauung irgendwo wieder ausscheiden. Angelockt werden die Vögel dabei von dem roten Samenmantel, der eine Hülle um den Samen bildet.

Manchmal werden die Eibennadeln von Hirschen oder Elchen gefressen. Allerdings enthält die Eibe einige sehr giftige Inhaltsstoffe, die in der Rinde, den Nadeln und in den Samen sind. Im roten Samenmantel dagegen befindet sich kein Gift. Für Pferde und Schafe ist dieses Gift sehr gefährlich, für die Hirsche und Elche ist dieses Gift jedoch unproblematisch.

Im Norden ihres Verbreitungsgebietes auf der Nordhalbkugel ist die Eibe hauptsächlich in tieferen Lagen zu finden, in den Tropen dagegen ist sie auch in 3000 Metern Höhe vorhanden.

Eiben wachsen gut in der Strauchschicht relativ feuchter Wälder, bilden aber, wenn sie als Baum vorkommen, auch einen Teil der Kronenschicht.

Genau wie der Gemeine Wacholder wurde die Eibe in der Oberen Treenelandschaft gepflanzt, da diese Nadelgehölze im Gegensatz zu beispielsweise Fichte oder Tanne hier in der Region heimisch sind.

 

Johanna Swidereck

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