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Die Kreuzkröte...

ist mit einer Körpergröße zwischen 4 und 8 Zentimetern ein mittelgroßer Froschlurch. Gut zu erkennen ist sie an dem weißlich-gelben Streifen auf ihrem Rücken. Sonst ist ihre warzige Haut hell mit grünlich-braunen Flecken. Diese Kröte hat waagerecht elliptische und eine gelbe bis grüne Iris.

In Europa ist die Kreuzkröte von Südschweden und Weißrussland bis nach Spanien und Portugal verbreitet. In Deutschland kommt sie zerstreut z.B. in Bergbaufolgelandschaften vor.

Innerhalb Europas gilt die Kreuzkröte nach den FFH-Richtlinien als „geschützt“. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist sie „streng geschützt“. In der Roten Liste Schleswig-Holstein ist sie als „gefährdet“ (Kategorie 3) eingestuft.

Die Kreuzkröte benötigt als Lebensraum trockenwarme Gebiete mit lockerem und sandigem Boden und offene Flächen mit ausreichend Versteckmöglichkeiten.

Als Laichplätze dienen den Kreuzkröten während der Laichzeit von April bis Mai größtenteils vegetationsfreie kleine und flache Gewässer. In diese Gewässer werden von den Weibchen Laichschnüre abgegeben, die 2800 bis 4000 Eier beinhalten.

Während dieser Laichzeit sind die Paarungsrufe der männlichen Kreuzkröten manchmal über zwei Kilometer weit zu hören. Mit diesen Rufen sollen die weiblichen Kreuzkröten angelockt werden.

Besonders gefährdet ist die Kreuzkröte durch Zerstörung oder Beeinträchtigung von Kleingewässern zum Beispiel durch die Zuschüttung oder den Eintrag von Müll, Dünger oder Umweltgiften. Auch die aufkommende Sukzession, das heißt die natürliche Rückkehr von standorttypischen Tieren und Pflanzen, beeinflusst das Vorkommen der Kreuzkröte.

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