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Die Fransenfledermaus

 

Die Fransenfledermaus gehört mit einer Körperlänge von 4 bis 5 Zentimetern zu den mittelgroßen Fledermausarten. Sie ist an der Oberseite graubraun gefärbt und an der Unterseite beinahe reinweiß. Ihre rötlichbraunen Ohren sind relativ lang und durchscheinend. Ihren Namen hat diese Fledermaus von festen Härchen an der Schwanzflughaut, die wie Fransen aussehen.

Diese Fledermausart ist sowohl als Haus- als auch als Waldfledermaus zu bezeichnen, da sie im Sommer ihre Quartiere für die Wochenstubenzeit sowohl in Baumhöhlen als auch in Gebäuden sucht. Dort ist sie dann beispielsweise in Hohlräumen oder in Zwischenwänden zu finden.

Die Fransenfledermaus jagt im Wald oder in stark strukturierten Landschaften wie Baumgruppen, Knicks, Alleen, Obstgärten oder Parks. Sie ist ein Gebüschjäger. Das bedeutet, sie sammelt ihre Beute vom Untergrund ab. So werden Insekten oder Spinnen auf den Blattoberflächen geortet und direkt dort gefangen.

Zur Überwinterung sucht sich die Fransenfledermaus unterirdische Quartiere wie Hohlräume, Bunker oder Kellergewölbe. Manchmal überwintert sie jedoch auch an nicht frostsicheren Plätzen über der Erde wie Baumhöhlen. Dies ist daran zu erkennen, dass man nach dem Winter Erfrierungen an den Ohrspitzen der Fledermäuse finden kann.

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