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Partner

 

Partner des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft

 

Kurt und Erika Schrobach-Stiftung www.schrobach-stiftung.de

ADS Naturkindergarten Oeversee www.ads-flensburg.de

Gemeinde Oeversee www.oeversee.de

Gemeinde Großsolt www.amt-huerup.de

Gemeinde Sieverstedt www.sieverstedt.de

Gemeinde Tarp www.tarp.de

Amt Oeversee www.amtoeversee.de

Amt Hürup www.amt-huerup.de

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume www.schleswig-holstein/LLUR

Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume www.schleswig-holstein/MLUR

Bundesamt für Naturschutz www.bfn.de

Kreis Schleswig-Flensburg www.schleswig-flensburg.de

Deutscher Verband für Landschaftspflege www.lpv.de

Gebietsgemeinschaft Grünes Binnenland www.tourismus-nord.de

Arnkielpark-Verein www.arnkiel-park.de

Waldjugend Frörup www.wieselhorte.de.vu

Pfadfinder Großsolt http://gks.jimdo.com/

AG Ochsenweg e.V. www.ochsenweg-ev.de

Schleswig-Holsteinischer Heimatbund www.heimatbund.de

Wasser- und Bodenverband Obere Treene www.lwbv.de

Wasser- und Bodenverband Mittlere Treene www.wbv-mt.de

Wasser- und Bodenverband Bollingstedter Au www.lwbv.de

Wasserverband Nord www.wv-nord.de

Stiftung Naturschutz S-H www.sn-sh.de 

 

 

 

 

 

 

Der Naturkindergarten Oeversee/Sankelmark liegt in einem landschaftlich sensiblen Areal in Anbindung zu Wald, Wasser und Weideflächen.


Darum gehört zur Zielsetzung ein umweltverträgliches Konzept, welches sich widerspiegelt in der Verwendung natürlicher und unbehandelter Materialien für den Innen- und Außenbereich. Ebenso ist die Gleichrangigkeit des Erlebens in den Räumen des Kindergartens als auch in der freien Natur von ausschlaggebender Bedeutung, weil das soziale Erleben von Kindern sich nach dem jeweiligen Lernort durchaus erheblich voneinander unterscheidet. Kinder müssen auf ein Leben in Innenräumen mit eigenen Gesetzmäßigkeiten vorbereitet werden. In gleicher Weise ist es bedeutungsvoll, die Chancen, die ein Leben in freier Natur für die Gesamtentwicklung eines Kindes bietet, zu nutzen.


Insofern bezieht sich das Konzept eines Naturkindergartens, im Gegensatz zu dem eines Waldkindergartens, auf die realen Lebensbedingungen von Kindern. Es bietet somit in überzeugender Weise einen ganzheitlichen Rahmen, um den Erfordernissen des Situationsansatzes als Arbeitsgrundlage unserer beiden Kindergärten in Oeversee gerecht zu werden. Der Kindergarten ist damit nicht nur ein Ort des Rückzuges, sondern ein eigenständiger und gleichwertiger Erfahrungsraum, der z. B. auch der Auswertung der gesammelten Erfahrungen im Außenbereich dient (Labor - Werkstatt).

 


Kinder sollen die Natur buchstäblich begreifen lernen. Die Natur wirkt dabei als zentrale Kraft, wobei sie im Ergebnis selber profitiert, da sich Kinder (hier am Modell) für ihre Zukunft ein verinnerlichtes Konzept vom schonungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen erwerben und gleichfalls Achtung vor der Schöpfung gewinnen.


Der Naturkindergarten schafft Platz zum Kindsein und erlaubt Erfahrungen aus erster Hand durch unmittelbares Erleben der Umwelt. Er legt einen wesentlichen Grundstein für das spätere Umweltbewusstsein und vermittelt auf nahezu ideale Weise soziales und umweltgerechtes Verhalten.

 

Statt Reizüberflutung dominieren Stille und Ruhe. Spielmaterialien sind bewusst reduziert. Naturmaterialien und Ausstattungen, die das Erzählen und Entdecken fördern, stehen im Vordergrund. Kinder entwickeln ein Gefühl für das Leise und Unscheinbare. Das Fehlen von optischer und akustischer Reizüberflutung stärkt die Wahrnehmung. Damit wird u. a. die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Kinder werden gefordert, auch körperlich, lernen wieder Ausdauer zu zeigen und haben Zeit. Durch konkrete Aufgabenstellung übernehmen sie Verantwortung und fühlen sich nützlich. Zwischen Kindern und Natur baut sich eine Verbundenheit auf. Wer als Kind die Schönheiten der Natur und ihre ökologischen Zusammenhänge kennen gelernt hat, wird sich als Erwachsener auch eher für ihren Erhalt einsetzen.


Gestaltung des Außengeländes

Das Außengelände unseres Naturkindergartens ist aus sicherheitstechnischen Gründen umzäunt.

 

Sensible Bereiche wie z. B. ein vorhandenes Biotop bleiben ausgespart. Auf eine klassische Ausstattung der Spielfläche wurde bewusst verzichtet, da ausreichend natürliche Bewegungsmöglichkeiten und Erfahrungsräume im Gelände und im angrenzenden Wald vorzufinden sind. Jede Weiterentwicklung der Freifläche erfolgt in enger Anbindung mit den Eltern, um damit u. a. eine Identifikation mit ihrem Kindergarten zu erwirken. 

 

Zum Gelände gehören der Lindenplatz und die Streuobstwiese.

 

Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region

Der Naturkindergarten ist auch als Treffpunkt für die Bevölkerung der Region gedacht und dient damit der Kommunikation und Begegnung zwischen unterschiedlichen Gruppierungen.

 

Hier ist an erster Stelle die Schrobach-Stiftung zu nennen, die dort ein eigenes Büro unterhält, in dem auch die Leitstelle des Naturschutzvereines „Obere Treenelandschaft e. V.“ integriert ist. Als Geschäftsführer fungiert für den Naturschutzverein Herr Thorsten Roos.

 

In Verbindung mit dem Naturschutzverein „Obere Treenelandschaft e. V.“ werden vom Kindergarten ausgehend über das gesamte Jahr auch immer wieder Aktionen inszeniert, wie z. B. der Apfeltag. Dazu gehören auch Veranstaltungen, wie z. B. Führungen durch die Flora und Fauna des Großraumprojektes.

 

Auch Personen, die als Urlauber diese Region besuchen, sollen in vielfältiger Weise in das Gesamtangebot des Begegnungszentrums mit einbezogen werden.


Quelle: www.ads-flensburg.de