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Rückkehr der Zauneidechsen

06. 09. 2021

Nachdem Ende Juli fünf ältere  Eidechsen (2 weibliche, 3 männliche) zurück in die Kiesgrube Frörupsand gebracht wurden, sind nun noch zehn kleine, diesjährige Eidechsen in die freie Wildbahn entlassen worden. Bereits im Frühjahr 2018 hatten Mitarbeiter des Biologen-Büros GfN aus Kiel - mit amtlicher Genehmigung-  sieben erwachsene Zauneidechsen in der Kiesgrube gefangen, um mit ihnen eine Nachzucht in Freilandterrarien zu beginnen. Die daraus hervorgegangenen Jungtiere sind in den vergangenen Jahren nach Holnis und an die Geltinger Birk  verbracht worden, um dort eine neue Population zu begründen. Inzwischen ist dieses landesweite Ansiedelungsprojekt abgeschlossen. Leider hatte es im vergangenen Jahr einen Brand bei GfN gegeben, bei dem auch die Freilandanlagen betroffen waren und einige Zauneidechsen ums Leben gekommen sind. Die noch lebenden fünf Elterntiere und insgesamt 14 Jungtiere sind zurück ins Schutzgebiet gebracht worden.

Für die  jungen Zauneidechsen wird es Zeit, sich in ihrer neuen Umgebung zu orientieren. Sie müssen sich ausreichend Energiereserven anfuttern und einen geeigneten Überwinterungsplatz finden. Ab Mitte September geht es dann für die Jungtiere in ein sicheres Versteck, in dem sie den Winter in sogenannter Kältestarre verbringen. Als wechselwarme Tiere ist  ihre Körpertemperatur gleich der Umgebungstemperatur.

 

Bild zur Meldung: Foto: M. Huth, Zauneidechse, die einen Hauhechel-Bläuling gefangen hat.

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