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Lammessen wird zur Tradition

Oeversee, den 23.04.2003

Das Lammessen des Naturschutzvereins war ein Erfolg: An zwei ausverkauften Veranstaltungen nahmen 170 Gäste teil. Für die Veranstalter Zeichen einer zunehmenden Anhängerschar des Lammfleisches.

Einen großen Erfolg konnte der Naturschutzverein „Obere Treenelandschaft“ mit seinem Lammessen verbuchen. Es gingen so viele Anmeldungen ein, dass kurzfristig ein zweiter Termin im Gasthof Appel in Großsolt vereinbart werden musste. Insgesamt nahmen 170 Gäste an dem Moorschnuckenessen teil.

Das Fleisch stammt aus der Moorschnuckenherde von Angela Kleinmann, die ihre Hüteherde auf den Naturschutzflächen im Raum Oeversee, Großsolt und Sankelmark hält.

Im Oktober 2002 hatte die junge Frau mit einer Herde von damals 150 Moorschnucken den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. In einem Rückblick auf das vergangene Jahr erläuterte die Schäferin ihre erfolgreiche Arbeit mit der Wanderherde im Naturschutzgebiet. Werner Heydorn, Vorsitzender des Naturschutzvereins, überreichte ihr als Dank für die hervorragend geleistete Arbeit eine neue zünftige Schäfertracht.

Ab Ende April zieht Angela Kleinmann wieder mit ihrer jetzt durch die Lammzeit um etwa 150 Tiere größeren Herde und einem Zwergesel durch das Gebiet der Oberen Treeneland-schaft. Der Standort der Herde wird am Schafstall auf einer Schautafel angezeigt.

Das im vorigen Jahr erstmalig veranstaltete Lammessen soll in Zukunft zu einer festen jährlichen Aktion des Naturschutzvereins werden, um damit die Wirtschaftlichkeit der Schäferei zu unterstützen. Erst mit dem Verkauf von Lammspezialitäten sind die benötigten Einnahmen zur Deckung der Kosten gesichert.

Liebhaber des Lammfleisches, die nicht bis zum nächsten Jahr warten wollen, können direkt bei der Schäferin bestellen: 0 46 02 / 95 79 65 oder 01 70 / 4 82 31 96.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt vom 23.4.03