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Wald-Jugend campierte in den Fröruper Bergen

Oeversee, den 10.06.2003


250 Kinder und Jugendliche aus dem ganzen Land trafen sich im Zeltlager in den Fröruper Bergen. Musikalische und fachliche Wettkämpfe standen auf dem Programm der schleswig-holsteinischen Waldjugend.

Eindrucksvoll ist es anzusehen – das Zeltlager der schleswig-holsteinischen Waldjugend auf dem Gelände der Schrobach-Stiftung am Naturkindergarten in Frörup. Rund 20 große und kleine schwarze Zelte mit Fahnen und Wimpel der jeweiligen Horte der Landeswaldjugend und vor jedem Zelt eine Kochstelle zur eigenen Beköstigung der Gruppen wirkten wie ein Bild aus dem frühen Mittelalter. Organisiert wurde das Lager, das alle zwei Jahre stattfindet, von den 17 Mitglieder zählenden Wieselhorte Frörup unter Leitung von Henning Jensen aus Sieverstedt.

Nicht ganz einfach, für 250 Teilnehmer aus 50 Horten einen reibungslosen und möglichst gefahrlosen Ablauf des dreitägigen Lagerlebens zu gewährleisten. Wochenlange Planungs- und Vorbereitungsarbeiten sind dieser Veranstaltung vorausgegangen, sagen Katharina Schumann und Christian Brodersen, Pressesprecher des Landesverbandes und der Wieselhorte Frörup. Unterstützung hatten die Veranstalter durch die beiden betreuenden Förster, Jan Kumke und Arne Petersen sowie durch den Vorstand des Landesverbandes unter Leitung von Katharina Labrenz.

Auf dem Programm standen „Hajks“, das sind Gruppenwanderungen über 15 Kilometer mit Prüfungen an verschiedenen Stationen im Gelände, Forsteinsätze unter Leitung der Förster und Gruppenspiele im Camp. Ein Wikingerabend bildete den Abschluss.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Musik. Sing- und Bläserwettstreite für Gruppen und Einzelpersonen wurden ausgetragen. Ein starkes Gewitter am Nachmittag wurde von den „Waldläufern“ so weggesteckt und tat dem lustigen Lagerleben keinen Abbruch. Beim abendlichen Landesfeuer in einer stillgelegten Kieskuhle im Fröruper Wald hatte das Wetter sich wieder beruhigt. Bei loderndem Feuer vor eindrucksvoller Kulisse fand die Siegerehrung statt.

Die Landesvorsitzende Katharina Labrenz bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei der Schrobach-Stiftung und beim Verein Obere Treenelandschaft für die großzügige Unterstützung bei der Ausrichtung dieser gelungenen Veranstaltung. Vertreter der „Schutz-gemeinschaft Deutscher Wald“, deren Jugendorganisation die Waldjugend ist, und des „Landesjugendringes“ hoben den hohen Stellenwert der Jugendarbeit in der Region hervor.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt vom 10.06.03