Schriftgröße:
normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
 

Kampf gegen die Traubenkirsche

Oeversee, den 25.06.2003

Ausflug des Naturkindergartens in das Naturschutzgebiet „Obere Treenelandschaft“


Die Kinder des Naturkindergartens waren begeistert. Einen ganzen Vormittag durften sie zusammen mit 130 Schülern der Polizeidirektion für Aus- und Weiterbildung Eutin zusammenarbeiten. Es galt, in der Oberen Treenelandschaft, einem Naturschutzgebiet, die spätblühende, fremdländische Traubenkirsche, das giftige Jakobsgeiskraut und die Nadelholz-verjüngung zu bekämpfen.

Bewaffnet mit Scheren, Zangen und Sägen, aufgeteilt in Gruppen mit je einem Führer des Kreises und des Naturschutzvereins, ging es in die Fröruper Berge, an den Treßsee und in die Ihlseestrom-Niederung. Dort wurde eine Brücke zur Überquerung eines Wasserlaufs für die Wander-Schafherde gebaut.

Auf dem Gelände des Naturkindergartens hatten 25 Polizisten einen besonderen Auftrag. Dort wurden mit dem Bau eines Daches für den Backofen, eines Tastberges, mit der Errichtung von Pforten für den Eingangsbereich und einer Lagerfeuerstätte Wünsche der Kindergarten-leiterin Monika Wenzel-Behrens erfüllt. Trotzdem blieb noch Zeit, Fragen der Kinder zu beantworten und einige Runden mit dem Polizeiauto zu drehen.

Thorsten Roos von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg hatte den Einsatz in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzverein Obere Treenelandschaft und dem ADS Naturkindergarten organisiert.

Es war der zwölfte Einsatz der Polizeidirektion für Aus- und Weiterbildung seit 1992 im Kreisgebiet unter seiner Leitung. Thorsten Roos äußerte Dankbarkeit: „ Die Polizei leistet hier für den Kreis und den Naturschutzverein Obere Treenelandschaft einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.“ Im Rahmen ihrer Ausbildung in den Fächern Umweltschutz und Umweltrecht absolvierten die Polizeischüler diese Einsätze in Natur und Umwelt.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt vom 25.6.03