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Erste Steinpaten erhalten Urkunden

Oeversee, den 04.11.2003

 

Mit den Spenden für die 130 Findlinge soll die Pflege des Arnkielparks finanziert werden


Der Arnkielpark in Munkwolstrup ist am Freitag offiziell übergeben seiner Bestimmung übergeben worden. Die Gemeinde Sankelmark und der Förderkreis Arnkielpark werden als Träger die Pflege und den weiteren Ausbau des archäologisch, landeskundlichen Parks ideell und finanziell unterstützen. Die benötigten Mittel dafür sollen aus Mitgliedsbeiträgen des Förderkreises und aus der Übernahme von Steinpatenschaften aufgebracht werden. In einer Feierstunde wurden die ersten zwölf Stiftungsurkunden von Landrat Jörg-Dietrich Kamischke, der die Schirmherrschaft der Steinpatenschaften übernommen hat, überreicht.

Patenschaften können von Vereinen und Bürgern für verschieden große Findlinge im Wert von 200 bis 500 Euro übernommen werden. Die Vermarktung der etwa 130 Findlinge wurde einer Marketingfirma übertragen. Die Paten sollen in einem Ausstellungs-Pavillon namentlich mit ihrem jeweiligen Findling benannt werden. Als erste Paten konnten Karl-Heinz Kirberger (Schleswig), der Angelsportverein Sankelmark, Herbert Thomsen (Sankelmark), Horst Staeck (Tarp), Knutzen/Ketelsen (Sankelmark), Hans Nico Harksen (Sankelmark), der Landfrauen-verein Sankelmark, der SSW Sankelmark/Jarplund-Weding, die CDU-Fraktion Sankelmark, Dr. Bernd Zich von der AG Ochsenweg und Uwe Ketelsen aus Sankelmark eine Urkunde aus der Hand des Landrats entgegennehmen.

Gonde Clausen aus Oeversee erhielt eine Urkunde über die Patenschaft eines der beiden „Dolmen“, einer Grabkammer, bestehend aus fünf Findlingen und einem Deckstein, für die Spende von 70 Findlingen und die Unterstützung beim Transport und Positionieren der ein bis drei Tonnen schweren Findlinge.

„Es ist bewundernswert, mit welchem Idealismus und mit welchem Schwung dieses, für die Region und für den Kreis einmalige Projekt, von den Verantwortlichen der Gemeinde, des Amtes und des Förderkreises vorangetrieben wird“, sagte der Landrat. Er wies auch ausdrück-lich auf die touristischen Möglichkeiten in Verbindung mit dem Danewerk, dem Ochsenweg und mit dem Naturschutzverein Obere Treenelandschaft hin.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt vom 4.11.03