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Variationen vom Treene-Rind

Oeversee, den 01.12.2003


Der „Naturschutzverein Obere Treenelandschaft“ hat seine Aktivitäten um einen weiteren Programmpunkt erweitert. Hatte man bisher mit dem „Lamm-Essen“, das Fleisch stammt dabei ausschließlich von Lämmern, die auf den Flächen des Naturschutzvereins gehalten werden, große Erfolge erzielt, galt es nun der Vermarktung der im Bereich der Naturflächen am Treßsee gehaltenen Rinder des Züchters Peter Lorenzen aus Julschau neue Impulse zu geben. Für das „Treene-Rind-Essen“ im Gasthaus Frörup hatte der Züchter einen zweieinhalbjährigen Ochsen ausgesucht. Selbstbewusst und von der Qualität des Fleisches überzeugt, zeigte sich Lorenzen als er sagte: „Sie werden die Vorzüge der langsamen Gewichtszunahme der Tiere auf diesen Naturflächen am Treßsee am Geschmack und an der Konsistenz selbst beurteilen können.“ Als er vor drei Jahren mit der Zucht begann, sei ihm klar gewesen, dass man mit der Vermarktung des Fleisches nicht das große Geld machen kann. Auf der 100 ha großen, halb-offenen Weidefläche am Treßsee weiden ganzjährig 30 Muttertiere mit ihrer Nachzucht. Die Robustherde, wie er es nannte, setzt sich aus den Rinderrassen „Deutsch Angus“ und dem „Herefordrind“ zusammen. Beide Rassen sind in Großbritannien beheimatet. Herausfinden will der Züchter damit, welche der beiden Rassen den besonderen Anforderungen der ganzjährigen Weidehaltung auf den Flächen am Treßsee am besten gerecht wird. Die Nachkommenschaft aus beiden Rassen wird unter dem Namen „Treene-Rind“ vermarktet.

Herr Werner Heydorn, Vorsitzender des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft, freute sich in seiner Begrüßungsrede besonders über das große Interesse, das diese Veranstaltung in der Öffentlichkeit gefunden habe. Mit ihr wolle man die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins weiter aktivieren. Das gleiche Ziel verfolge man mit der Einrichtung eines Internetportals. In diesem Zusammenhang bedankte er sich ausdrücklich bei dem Geschäftsführer des Vereins, Herrn Thorsten Roos, und bei Herrn Tristan Wagner, Schüler am Bernstorff-Gymnasium in Satrup, für die geleistete Arbeit bei der Erstellung des Portals. In einer Präsentation wurde Umfang und Professionalität der Arbeit deutlich. Anschrift: www.oberetreenelandschaft.de
Über 100 Gäste waren der Einladung des Vereins in das Gasthaus Frörup gefolgt, um sich selbst von der Qualität des Fleisches und seiner unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten zu überzeugen. Beide, Züchter und Gasthaus, wurden zum Ende des Essens von ihren Gästen dafür ausdrücklich gelobt.

Für den 20. Dezember hat der Verein bereits eine weitere Veranstaltung angekündigt und alle dazu herzlich eingeladen:

Zum Veranstaltungskalender

Auszug aus dem Treenespiegel vom Dezember 03