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Beim Pflanzen von Bäumen die Natur erkunden

Oeversee, den 02.04.2004

250 Schulkinder wollen insgesamt 100 Bäume im Naturschutzgebiet pflanzen. Die Klassen übernehmen Patenschaften für heimische Laubbäume in einer groß angelegten Pflanzaktion des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft. Den Auftakt machten Tarper Grundschüler.

Fünf erste Klassen der Grund- und Hauptschule Tarp eröffnen die Pflanzaktion bei strahlendem Sonnenschein auf einer etwa sieben Hektar großen Wiese im Naturschutzgebiet. Zwei Winterlinden, eine Stieleiche, eine Rotbuche und eine Hainbuche galt es einzupflanzen.

Unter Anleitung von Thorsten Roos, Geschäftsführer des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft (NSV) und dem Vorsitzenden Werner Heydorn hoben die Erstklässler die Pflanz-löcher aus. Wurde der Boden zu hart, packten auch die Klassenlehrerinnen Hanne Clausen, Adelheid Johannsen, Susanne Camphausen, Angela Jürgensen und Dorothea Kühn kräftig mit an. Nach dem Pflanzen gingen die Kinder mit Gießkannen zum nahe gelegenen Bach, um Wasser für die Bäume zu holen.

Nach getaner Arbeit überreichte Thorsten Roos eine Patenschaftsurkunde. „Solange ihr lebt, gehört dieser Baum euch“, sagte der Naturschutzexperte und übertrug damit die Verantwortung für die gepflanzten Bäume in die Hände der Kinder.

250 Schüler der ersten Klassen der dänischen und deutschen Schulen in Oeversee, Tarp, Großsolt und Sieverstedt werden in den kommenden Tagen weitere Bäume setzen. Insgesamt sollen es im Laufe von drei Jahren etwa 100 Laubbäume werden, die dann das eingezäunte Gelände in der Nähe des Schafstalles am Rande der Fröruper Berge aufwerten werden.

Die Verantwortlichen des NSV und der Grundschulen versprechen sich von der Aktion positive Einflüsse auf das Verständnis und die Verantwortung der Kinder für Natur und Umweltschutz.

Finanziert wird sie einerseits vom Naturschutzverein und andererseits von einem Bauherrn in Hürup, der infolge von Baumaßnahmen Bäume fällen musste.

Die Neuanpflanzung durch die Kinder wurde als Ausgleichsmaßnahme dafür anerkannt.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt vom 2.4.04