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Naturschutzverein schafft Vollzeitstelle für Umweltpädagogen

Oeversee, den 20.08.2004

Von Umweltminister Klaus Müller persönlich bekam das seit vielen Jahren erfolgreich arbeitende Naturschutzprojekt eine Förderungsbewilligung in Höhe von rund 22 500 Euro überreicht.


Große Freude herrschte gestern beim Naturschutzverein Obere Treenelandschaft, als ihm vom Umweltminister Klaus Müller eine Förderungsbewilligung in Höhe von rund 22 500 Euro überreicht wurde. „Damit“, erklärt der Vereinsvorsitzende Werner Heydorn, „soll das Gehalt für unseren neuen Umweltpädagogen für dieses Jahr bezahlt werden“.

Dieser neue Umweltpädagoge ist Uwe Schmidt und wurde bereits zum 1. August von dem Verein angestellt. Der gebürtige Schwabe hat Geographie studiert und war vor seiner Anstellung in Oeversee bei einem Landschaftskundemuseum in Süddeutschland beschäftigt. „Von meiner Arbeit hier erhoffe ich mir vor allem, die Region nach außen adäquat zu präsentieren und nach innen zu stärken“, zeigt Schmidt sich euphorisch. Zudem strebt er nach eigenen Worten eine enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen in der Region an und hofft, dass „hier zukünftig alle an einem Strang ziehen werden“.

Sein „Arbeitsgebiet“ wird nach Worten nach Thorsten Roos vom Naturschutzverein dabei nicht allein die Obere Treenelandschaft sein, sondern sich über die Mittlere Treeneregion bis hin zum Dannewerk erstrecken. „Uwe Schmidt hat sich vor rund einem halben Jahr bei uns beworben“, erzählt Roos. Nachdem er die Bewerbungsunterlagen geprüft hatte, stand sein Entschluss fest: „So einen Mann brauchen wir“. Für den Verein fing mit diesem Entschluss die Arbeit erst an: Knapp vier Monate kümmerten sich die Vorsitzenden um Formalitäten, damit das Land seine Bewilligung zur Förderung des Gehaltes für einen Umweltpädagogen gibt. „Glücklicherweise stieß unser Anliegen in Kiel auf offene Ohren“, freut sich Roos.

Mit dem gestern überreichten Bewilligungsbescheid ist nach Worten von Werner Heydorn nun das Gehalt von Uwe Schmidt bis Ende des Jahres gesichert. „Doch damit ist die Tätigkeit von Herrn Schmidt noch nicht beendet“, führt er aus. „Er wird uns dank einer bereits zugesagten Anschlussförderung auch für das gesamte Jahr 2005 noch erhalten bleiben“. Zusätzlich zu seinen eigentlichen Aufgaben wird Schmidt mit seinem Verstand für Natur und Umwelt auch das Angebot des ADS-Kindergartens erweitern: Selbst den Kleinsten wird er in Zukunft schon frühzeitig das Bewusstsein für Landschaft, Wald und Tiere einschärfen.

Auszug aus dem Flensburger Tageblatt und den Schleswiger Nachrichten vom 20.8.04