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3. Exkursion des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft

Oeversee, den 01.09.2004

Thema: Auf der Suche nach Heilkräutern im Naturschutzgebiet


Bei der 3. Exkursion in diesem Jahr ging es um Heilkräuter allgemein und im Besonderen um Vorkommen im hiesigen Naturschutzgebiet. Dr. Wiebke Sach, Britta Gottburg und der seit kurzem im Naturschutzverein (NSV) tätige Umweltpädagoge Uwe Schmidt hatten sich gut vorbereitet, um den etwa 20 interessierten Naturfreunden die Heilkräuter näher zu bringen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des NSV, Werner Heydorn, ging es auf die Suche nach bekannten Heilkräutern.

Schon auf der Wiese am Naturschutzbüro in Oeversee wurden verschiedene Kräuter mit heilkräftiger Wirkung gefunden. Britta Gottburg informierte über die verschiedenen Inhaltsstoffe, Wirkungen und Anwendungsbereiche. So sei „Johanniskraut“ ein uraltes Heilmittel gegen leichte Depressionen, Prellungen und Krampfadern; die „Schafgarbe“ sei Stoffwechsel anregend und helfe bei diversen Frauenleiden; der „Beifuß“ wirke ebenfalls Verdauung anregend und „Augentrost“, in großen Mengen in einer alten Kiesgrube zu finden, helfe bei juckenden, brennenden und eitrigen Augen sowie gegen Bindehautentzündung. „Aber auch Weißdorn und Weide haben heilende Wirkstoffe“, sagte Britta Gottburg. Der Weißdorn wirke Blutdruck regulierend und lindere Altersherzschwäche und die Weide sei keimtötend, schmerzstillend und fiebersenkend. Die gemeine Brennnessel und der Löwenzahn wirken blutreinigend, entschlackend und Verdauung fördernd, so die Biologin.

Auszug aus dem Treenespiegel vom September 04